Brücke

Guten Tag,
hin und wieder laufe ich zur Brücken-Baustelle, um zu sehen wie weit man dort ist. Es sieht ja noch nicht so aus, als würde die Brücke Ende des Jahres fertig. Der Tarpenbek Wanderweg ist ja ein viel genutzter Weg, auch für mich zu Fuß und per Rad. Mit dem Rad muss ich nun schon seit vier Monaten über den schlechten Radweg an der Borsteler Chaussee fahren, der noch schlechter ist als der Tarpenbek Wanderweg. Der ist wenigstens seitlich nett, aber unten gefährlich.
Auf eine Antwort freute sich Verena Ziegler
P.S. Es ist ja noch ein bißchen hin, bis die ersten Neubürger hier einziehen werden, aber der Busfahrplan sollte dann eine kürzere Taktung haben. Denn auch ich nutze manchmal, wenn auch ungern, den Bus.

4 Kommentare

  1. Guten Tag Frau Ziegler,

    der Tarpenbeker Wanderweg wird vorerst weiterhin gesperrt bleiben. Da im Erdreich Leitungen verlaufen, die im Zuge der Bauarbeiten zugänglich sein müssen, ist die Sperrung um den Knotenpunkt notwendig. Sollte der Wanderweg zeitweise wieder freigegeben werden, teilen wir Ihnen dies gern mit.

    Hinsichtlich der Taktung der Busse empfehlen wir Ihnen sich direkt an den HVV zu wenden.

    Mit der Bitte um Verständnis und Geduld verbleibt mit freundlichen Grüßen
    das Redaktionsteam konsalt

  2. Der Weg wird von vielen Menschen genutzt (Gassigeher, Fußgänger, Anlieger und Pendler. Bei einer Begehung habe ich keinerlei Leitungen gesehen. Der Weg ist/wäre durchgängig passierbar und wird als Baustellenzufahrt genutzt. Hier werden schwächere (Verkehrs)Teilnehmer deutlich benachteiligt. Für mich hört sich das so an, wie Ausreden. Erst war für die Sperrung ja ursächlich der Brückenbau, nach einem halben Jahr hat sich da nichts getan und nun sollen Leitungen ursächlich sein, die Zugänglich sein müssen. Zu sehen ist aber nur eine Baustellenzufahrt. Dies ist in meinen Augen nicht nötig und die Sperrung nicht gerechtfertigt. Leitungen und einen Zugang dazu, kann auch anders hergestellt werden wenn man will.

    1. Hallo Magneto,

      die Sperrung des Wanderweges ist für die Arbeiten an der Brücke und auch für den neu zu errichtenden Anschluss an den Brödermannsweg erforderlich. Es finden täglich Arbeiten in diesem Bereich statt, um den gesamten Bereich für die Öffentlichkeit zu verschönern und vor allem einen neuen Weg zum Brödermannsweg zu errichten und auch diesen wichtigen Kreuzungspunkt aufzuwerten.

      Aufgrund der komplexen und umfangreichen (auch vorbereitenden) Maßnahmen in diesem Bereich ist diese Sperrung unerlässlich. In den letzten Wochen sind unter anderem die Arbeiten an den Pfählen sowie der Verbau für die Wiederlager in den Boden eingebracht worden. Weitere Tätigkeiten sind u.a. der Abriss des alten Vereinsheimes im Bereich des Brödermannsweges. Die Leitungsverlegung sowie die sehr aufwendigen Arbeiten im Bereich der vorhandenen tieferliegenden Hauptstromleitungen sind einer der vielen Gründe, warum die Arbeiten nicht immer direkt erkennbar sind.

      Sämtliche Baufahrzeuge nutzen die Behelfsbrücke (vom Tarpenbeker Ufer aus), um über die Tarpenbek zu kommen. Als Baustellenzufahrt wird dieser Bereich nicht genutzt. Lediglich für die Abbrucharbeiten resp. die Arbeiten im Bereich des Anschlusses an den Brödermannsweg werden die Baufahrzeuge eine Zufahrt vom Brödermannsweg aus nutzen.

  3. Die Bauarbeiten waren im ersten Zeitraum für fünf Monate avisiert. Nun sollen diese noch einmal sechs Monate andauern, obwohl bereits mit den Bauarbeiten im August/September begonnen wurde und ein Baufortschritt bekanntgegeben wurde? Dies lässt sich für mich nicht erklären, auch mit evtl. Frost im Jan./Feb. nicht, denn auch im vorherigen Zeitraum wäre im Nov./Dez. mit Frost zu rechnen.
    Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Fokus der Baufirma eher auf der Fertigstellung der Wohneinheiten liegt als auf der Freigabe eines viel genutzten Rad- und Wanderweges. Eine Freigabe spätestens Anfang März, wenn der Verkehr dort aufgrund der Witterung merklich ansteigt wäre sehr wünschenswert.

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