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Tarpenbeker Ufer

Im Hamburger Stadtteil Groß Borstel entwickelt die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs ein grünes Wohnquartier mit 950 Wohneinheiten.

In zehn Wohnbaufeldern wird am „Tarpenbeker Ufer“ ein Mix aus Eigentumswohnungen, frei finanzierten und öffentlich geförderten Mietwohnungen geschaffen. Das Gesamtgebiet verläuft entlang des Alsterzulaufs „Tarpenbek“ und wird durch zwei Grünzonen in drei Bauabschnitte gegliedert.

OTT 18141 2 Tarp BF3 Uebersichtskarte S

Im Jahr 2016 begannen die vorbereitenden Arbeiten des Baugrunds, der Bau der Erschließungsstraße und die Einrichtung der Baustelle. Inzwischen stehen auf den verschiedenen Baufeldern die vier- und fünfgeschossigen Gebäude in verschiedenen Stadien der Fertigstellung. Die ersten Wohnungen im neuen Quartier wurden bereits Ende 2018 bezogen. Die Fertigstellung der weiteren Baufelder ist wie folgt geplant:

Geplante Fertigstellung Ende 2021 / Anfang 2022

61 geförderte Wohnungen und besondere Wohnformen

Geplante Fertigstellung Ende 2021 / Anfang 2022

135 öffentlich geförderte und frei finanzierte Wohnungen; Quartiersraum

Geplante Fertigstellung Anfang 2021

105 Eigentumswohnungen

Geplante Fertigstellung Anfang 2021

94 Eigentumswohnungen

Geplante Fertigstellung Ende 2020 / Anfang 2021

112 freifinanzierte Wohnungen

Geplante Fertigstellung Mitte 2020

102 freifinanzierte Wohnungen

Geplante Fertigstellung Anfang 2020

60 Eigentumswohnungen

Fertiggestellt im Mai 2019

60 Eigentumswohnungen

Fertiggestellt im März 2019

97 öffentlich geförderte und frei finanzierte Wohnungen 

Fertiggestellt im Dezember 2018

113 öffentlich geförderte Wohnungen 

Die Bebauung in den einzelnen Baufeldern wird durch Grünzonen gegliedert und aufgelockert.  Zur Tarpenbek und zur Gert-Marcus-Straße entstehen unterschiedlich ausformulierte Raumkanten. Ein geschlossener straßenbegleitender Baukörper und eine rückwärtige, ruhig gelegene, kleinteiligere Bebauung gruppieren sich in der Regel um einen kleinen Quartiershof. Die Raumkante zur Straße wird über großzügige Durchgänge in die begrünten Innenhöfe aufgebrochen.

Zwischen Baufeld 7 und 8, südlich des Quartiersparks gelegen, befindet sich eine Kindertagesstätte mit 127 Plätzen für Kinder in einer Teil- und Ganztagesbetreuung. Die Kita des Arbeiter Samariter-Bunds (ASB) verfolgt mit dem „Werkstatt-Kita-Konzept“ ein besonderes Modell, bei dem Raum und Materialien die Kinder zum Lernen animieren sollen.

Neben einer kleineren Grünanlage im Westen des Quartiers entsteht im Osten als „grüne Mitte“ ein öffentlicher Quartierspark mit einem großzügigen Spielplatz. Die Stadt plant mit den baulichen Maßnahmen im Frühjahr 2020 zu beginnen und im Sommer des gleichen Jahres abzuschließen. Auf der Südseite des „Tarpenbeker Ufers“ erstreckt sich eine Grünanlage entlang eines 9,50 Meter hohen Lärmschutzwalls zur Bahn.

Die neue Quartiersstraße „Gert-Marcus-Straße“, wurde einem Groß Borsteler Maler und Bildhauer, der in den 1930-er Jahren nach Schweden emigrierte, gewidmet. Der am Park verlaufende Weg „Anni-Glissmann-Weg“ und die daran angrenzende „Anni-Glissmann-Brücke“ stellen eine wichtige Verbindung zwischen dem Quartier Tarpenbeker Ufer und dem Stadtkern von Groß Borstel mit seinen sozialen Einrichtungen, Dienstleistungsbetrieben und verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten dar. Über die Brücke wird auch der Tarpenbek-Kollau-Wanderweg erreicht, der an altem Baumbestand entlang nördlich der Tarpenbek verläuft und die nördliche Grenze des Quartiers bildet.